Kastensystem


Foto, Ausflüge Artikel über Delhi Monsunwälder werfen während der Trockenperioden Laub ab. Auch beim Weizen , dem zweitwichtigsten Anbauprodukt, liegt Indien weltweit an zweiter Stelle.

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Zwei Dinge solltest Du Dir klarmachen: Du hast die Wahl, nicht auf Ansprachen zu reagieren. Die Tourismus-Inder sind nicht repräsentativ für die restliche Bevölkerung.

Auch was die Sauberkeit betrifft, ist der Norden heftig. Es ist ein Anblick, an den ich mich nur sehr schwer gewöhnen kann. Im Süden dagegen ist es anders. Vom Hotelmanager bis zum Rikschafahrer: Die Menschen sind freundlicher und herzlicher. Auch die Infrastruktur ist deutlich besser. Die Bahnhöfe sind sauberer und in einem vernünftigen Zustand, um nur ein Beispiel zu nennen. Insgesamt ist der Süden besser organisiert und nicht so chaotisch wie der Norden.

Mich hat Südindien oft an Südostasien erinnert. Das ist als Kompliment gemeint. Indien ist bekannt für seine Eisenbahn. Jährlich werden fünf Milliarden Passagiere befördert. Jetzt brauchst Du nur noch ein Ticket. Was sich harmlos anhört, entpuppt sich oft als echte Herausforderung.

Zugtickets kannst Du im Hotel, im Reisebüro, am Bahnhof oder online kaufen. Im Hotel und in den Reisebüros wird ein Aufschlag verlangt, der meistens von der Stimmung des Personals abhängt.

Allerdings können die indischen Bahnhöfe echt anstrengend sein. Ich habe in Agra versucht ein Ticket zu kaufen und es entnervt aufgegeben. Ständig drängelt sich jemand vor und der Schalterbeamte versteht Dich nicht. Das ist aber nicht überall so. In Varanasi gibt es ein Reservierungsbüro für Ausländer. Auch in Südindien ist die Situation entspannter. Du willst Dein Ticket lieber online kaufen? Sehr gut, denn genau das kann ich Dir wärmstens empfehlen.

Leider ist die offizielle Website der indischen Eisenbahngesellschaft ziemlich retro. Zum Glück gibt es den privaten Anbieter cleartrip. Die Website ist einfach zu bedienen und Du kannst mit einer ausländischen Kreditkarte zahlen.

Bei jeder Buchung wird ein Serviceaufschlag verlangt, der aber fair und transparent ist. Einfach anmelden und fertig. Bei der Aktivierung brauchst Du eine indische Handynummer. Damit kannst Du bereits von Europa aus Deinen Account aktivieren. Wenn Dein Account angemeldet und aktiviert ist, geht es ans Buchen. Je nach Zug solltest Du ein paar Tage im Voraus planen. Ob Plätze frei sind, wird Dir im System angezeigt. Auf die langen Wartezeiten solltest Du mental vorbereitet sein.

Es gehört zu den vielen Dingen, über die viele Reisende ungern sprechen. Hier findest du übrigens die anderen Dinge, die man dir gerne übers Reisen verschweigt.

Welche Klasse darf es sein? Bis zu sieben stehen zur Auswahl. Nur zwei Klassen sind für Dich als Backpacker interessant: Die AC-Klasse ist klimatisiert, sauberer, sicherer und etwas teurer. Hier triffst Du die indische Mittelschicht, was angenehm ist. Pro Abteil sind acht Liegeflächen vorhanden. Nimm am besten eine der zwei seitlichen Liegen.

Die Sleeper-Klasse ist fast identisch, nur ohne Klimatisierung. Allerdings geht es hier etwas lauter zu, da viele Händler und auch Bettler ihrem Tagesgeschäft nachgehen. Das bedeutet, dass Du vielleicht ein Ticket bekommst, vielleicht aber auch nicht. Die Inder sind richtige Smartphone-Junkies, so wie wir alle. Der Grund ist simpel: Es macht das Leben einfacher. Das gilt auch für Dich als Backpacker. In Indien verbringst Du viel Zeit mit Warten.

Dann ist das mobile Surfen im Internet ideal. Daneben bieten viele Hotels, Gästehäuser und Restaurants kostenloses Internet an. Die Geschwindigkeit ist aber stellenweise sehr langsam. Und sind wir ehrlich: Vom Holzverschlag bis zur Hochglanz-Filiale in einem schicken Einkaufscenter: In Indien gibt es an jeder Ecke einen Handyshop.

Es stehen mehrere Provider zur Verfügung. Vodafone India, Idea Cellular und Aircel sind drei davon. Die Adressen der Filialen stehen meistens auf der offiziellen Website. Als Provider habe ich Idea gewählt. Das ist eine sehr gute Frage. Die Preise variieren je nach Laune des Verkäufers. Das ist deutliche Abzocke. Das ist immer noch etwas zu hoch, aber akzeptabel.

Für MB Datenvolumen habe ich zusätzlich Rupien bezahlt. Die offizielle Preisliste ist auf der Website von Idea nachzulesen. Daran kannst Du Dich orientieren. Welche Unterlagen brauchst Du für die Beantragung? Bei der Beantragung musst Du ein Formular mit den Adressdaten ausfüllen. Dann wird die SIM-Karte aktiviert. Das kann ein paar Stunden oder deutlich länger dauern.

Bei mir waren es zwei Tage. Wenn das erledigt ist, musst Du noch eine Servicehotline anrufen, um Deine Daten zu bestätigen. Dann ist es geschafft. Dann hatte ich plötzlich kein Netz mehr. Dabei blieb es auch. Andere Reisende berichten von ähnlichen Schwierigkeiten. Ob das ein grundsätzliches Problem ist, kann ich nicht sagen.

Du solltest es auf jeden Fall selbst ausprobieren. Er nennt die Adresse einer guten Vodafone-Filiale in Delhi. Das ist eine sehr gute Idee. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen: Vermeide nach Möglichkeit Leitungswasser zu trinken.

Auch für das Zähneputzen ist Mineralwasser die bessere Wahl. Das gilt auch für Fruchtshakes, Milchshakes und andere Getränke. Eiswürfel sind oft aus Leitungswasser gemacht und sollten gemieden werden. Wie sieht es mit Tee aus? Wenn das Wasser abgekocht ist, besteht kein Problem.

Ich habe in Indien sehr viele Chai getrunken und habe keine Magenprobleme bekommen. Du kaufst gerne frisches Obst? Dann wasch es zur Sicherheit mit Mineralwasser. Du kannst es bedenkenlos in kleinen Läden kaufen. Achte beim Kauf darauf, dass der Deckel verschlossen ist, insbesondere fliegende Händler, die Busse bedienen, verkaufen teilweise mit Leitungswasser abgefüllte Flaschen.

Ich habe diese Regeln beachtet und hatte bis jetzt keine Probleme. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt. Es gibt Backpacker, die Wasserfilter und Chlortabletten mitnehmen, was sich insbesondere bei längeren Outdoor-Aktivitäten lohnt. Aber ich bin ehrlich: Für mich war das immer zu umständlich. Trotzdem will ich Dir diese Möglichkeit nicht vorenthalten.

Falls es für Dich interessant ist, kannst Du hier und hier einen Blick auf entsprechende Angebote werfen. Indien ist eines der günstigsten Länder der Welt. Aber nur, wenn Du Dich nicht über den Tisch ziehen lässt. Du siehst, hier geht es um ordentliche Summen.

Und die Verkäufer sind mit allen Wassern gewaschen. Ein gesundes Misstrauen gegenüber Leuten, die Dir etwas verkaufen wollen, ist mehr als angebracht. Geh davon aus, dass jeder genannte Preis deutlich zu hoch ist.

Indien ist ein Land, wo gehandelt wird. Und genau das solltest Du auch tun. Am besten informierst Du Dich in Deinem Reiseführer. Mir hat der aktuelle Stefan Loose sehr geholfen. Frage vor Ort Leute nach den üblichen Preisen, solange diese Leute nicht in diesem Business unterwegs sind, also beispielsweise im Restaurant nach den Preisen für eine Rikscha, in einem Hotel ohne Reisebüro nach den öffentlichen Bussen.

Eines sollte Dir aber klar sein: Du bezahlst fast immer mehr. Es sollte nur eben nicht zuviel sein. Noch ein Tipp zum Geld abheben: Hier findest du mehr Informationen zur Karte. Ich selbst habe mich nicht impfen lassen, weil ich es nicht als wichtig empfunden habe. Seitdem ich in Indien bin, hat sich meine Meinung geändert. Das Land hat ein echtes Hygieneproblem.

Hätte ich wieder die Entscheidung zu treffen, ich würde mich impfen lassen. Ein Problem in Indien sind Moskitos. Sie können Krankheiten übertragen und ziemlich lästig in der Nacht werden. Ich habe mir in einem Supermarkt einen elektrischen Mückenschutz gekauft.

Das Teil wird in die Steckdose gesteckt und funktioniert wie ein Duftspender. Was soll ich sagen? Es ist sehr effektiv! Ein Mückennetz für die Nacht tut es auch. Hier ist noch ein Tipp von Oliver: Wenn Du abends gerne etwas draussen bleiben und geschützt sein willst, ist Mückenspray Repellent eine gute Idee. Die Indische Küche erlangte vor ungefähr 30 Jahren Popularität in der westlichen Welt, hauptsächlich durch Tourismus und durch Auswanderung.

Eines der bekanntesten Gerichte dürfte Curry sein, das in unserem Sprachgebrauch eher einem wohl gewürzten Ragout entspricht. Heutzutage gibt es zahlreiche indische Restaurants in ganz Europa. Die Vielfalt an indischen Speisen auf dem Subkontinent ist bedingt durch geographische und klimatische Gegebenheiten. Auf der anderen Seite spielen kulturelle und religiöse Einflussfaktoren eine gewichtige Rolle.

So ist im Hinduismus besonders der Verzehr von vegetarischen Speisen verbreitet und vor allem — aufgrund der Heiligkeit der Kuh — ist Rindfleisch ein Tabu. Fleisch im Allgemeinen ist in der indischen Küche eher nicht sehr populär, dennoch ist Huhn in allen Gesellschaftsschichten und unabhängig der Religion sehr beliebt.

Die indische Küche kategorisiert sechs Geschmäcker: Eine Mahlzeit in Indien gilt dann als ausgeglichen, wenn all diese Geschmäcker beinhaltet sind, was jedoch meist sehr schwer zu erreichen ist. Dieser Grundsatz erklärt den Gebrauch der zahlreichen Gewürze und des umfangreichen Geschmacks indischer Rezepte.

Chutneys , Curry , Daals Bohnengericht und indische Essiggurken tragen dann zur kompletten Geschmackskomposition einer indischen Mahlzeit bei. Aber auch aufgrund ihres medizinischen Werts sind viele Gewürze in Indien populär. Gewürznelken und Kardamom gelten als sehr antiseptisch und Ingwer ist gut für die Verdauung. Kurkuma ist gegen Hautkrankheiten , Quetschungen und Blutegel. Die Speisen des riesigen Subkontinents sind aber nicht nur in ihrer Art, sondern auch durch ihre Herkunft zu unterscheiden.

So finden sich im Norden Indiens insbesondere Fleischgerichte auf dem Teller wieder. Diese Küche ist auch die bei uns bekannteste. So bilden Nüsse z. Kokosnüsse einen wesentlichen Bestandteil.

Dies ist fein gewürzter Fisch, der in Kürbisblättern eingewickelt und gekocht wird. Die westliche Küche in Indien ist vor allem geprägt durch geographische Gegebenheiten. Der kulinarische Süden Indiens zeichnet sich besonders durch scharfe und in der Regel vegetarische Curries aus.

Fast jedes Essen beinhaltet in dieser Region etwas Kokosmilch oder Kokosraspeln. Im Süden gilt Reis ebenfalls als Grundnahrungsmittel und wird durch eine Auswahl an verschiedenen Fladenbroten ergänzt. Sowohl Thali als auch das flache grüne Bananen-Blatt sind stets auf dem Teller.

Ein authentisches indischer Curry ist eine komplizierte Kombination eines gebratenen Masala verschiedene Gewürzzubereitungen. In den nördlicheren Teilen Indiens gibt es die Masalas oft in einer lang haltbaren Pulverform, während man sie im Süden oft als Pasten herstellt.

Es ähnelt so einem Pizza-Boden oder Puri frittiertes Fladenbrot serviert wird. Auf Urdu wird es "Saalan" ausgesprochen. Trotz der indischen Herkunft findet das Wort Curry im gesamten pazifisch-asiatischen Raum Verwendung. Im indischen Englisch bezeichnet das Wort "curry" eine eintopfähnliche Speise.

Im britischen Englisch bezeichnet das Wort diejenigen Gerichte, die diese Beilagen enthalten. Die bekannte Gewürzmischung wird hingegen als "curry powder" Currypulver bezeichnet. Die Zutaten eines Currys können sich je nach Herkunftsregion und Geschmack unterscheiden. Currys können in allen Variationen auftreten.

Gewürze sind der essentielle Bestandteil des Currys und unterscheiden sich in der indischen Form je nach Region. Anstatt frischer Kräuter werden in Indien meist nur Gewürzsamen zum Kochen verwendet. Koriander, Bockshornklee, Minze und Kaffir-Limettenblätter. Zusätzlich wird indischer Frischkäse Panir , der von seiner Konsistenz an Feta und geschmacklich an Mozzarella erinnert, verwendet.

In Südindien ist vor allem die Zugabe von Chili üblich. Persische Einflüsse sind in den kräftig gewürzten Lamm- und Huhngerichten rund um Hyderabad festzustellen. Currys aus Karnataka enthalten in der Regel mehr Linsen als im restlichen Indien. Bekannt aus dieser Region ist vor allem das Linsengericht Sambar. Eher vegetarisch zubereitete und stark gewürzte Currys und Gerichte finden sich vor allem in der Küche von Tamil Nadu wieder. Eine Vielzahl der in Europa bekannten Currygerichte stammt aus Ostindien.

Hier bilden Senföl und Senfkörner einen wichtigen Bestandteil der Zubereitung. Die Currys aus Nordindien basieren häufig auf Gewürzmischungen. Das Currypulver ist hier eine der bekanntesten Gewürzmischung. Die meisten westindischen Gerichte sind besonders scharf.

Als besondere Zutaten werden hier Kokosmilch und die Kokum Garcinia indica , eine saure tiefrote Frucht, die einen scharf-sauren Geschmack gibt, verwendet. Bei besonderen Festessen dienen die verschiedenfarbigen Currys vor allem der festlichen Dekoration. Nachdem während der Kolonialzeit die Engländer Chutneys nach Europa brachten, wurde es schnell üblich, Chutneys in Gläsern einzumachen, um sie möglichst lange haltbar zu machen.

Gekühlt halten sie sich etwa eine Woche. Zu dem bereits sehr scharfen indischen Curry wird durch das Chutney eine zusätzliche Geschmackskomponente hinzugegeben. Grundsätzlich wird das Chutney für jede Mahlzeit frisch zubereitet.

Je nach den verwendeten Zutaten werden Chutneys wie Marmelade gekocht oder auch kalt püriert. Letzteres ähnelt dann in der Zubereitung dem Relish. Die europäische und amerikanische Version des Chutneys besteht aus Gemüse oder Früchten. Weiterhin sind auch Variationen mit Frucht- oder Gemüsestücken üblich und bekannt. Lassen Sie sich von uns in die leckere Welt der Fladenbrote entführen, die Sie auf Ihrer Indienreise probieren sollten. In Südindien wird hingegen mehr Reis gegessen.

Wenn der Teig trocken ist, wird er in einer Pfanne von beiden Seiten kurz gebacken. Vom Geschmack her ist Chapati etwas fade, aber in Kombination mit einem scharfen Essen, neutralisierend und dazu noch so gesund! Bei ihnen wird der ausgerollte Teig mehrmals mit Ghee überpinselt, zusammengeklappt und wieder ausgerollt, so dass das Ergebnis an Blätterteig erinnert.