Gold & Silber – Fragen und Antworten


Damit kann er vor jeder Losentnahme abschätzen, mit welcher Wahrscheinlichkeit er ein Lohnangebot bestimmter Höhe erhält.

Was ist das Produktversprechen der Robos?


Dafür war die Kurssteigerung im Jahr höher als im Jahr Ja, und der Ex-Dividende-Tag ist der Danke für die Info! Aufgrund der letzten vier Ausschüttungen ergibt sich eine Ausschüttungsrendite p. Mit dem Preisdruck durch Wettbewerb - und speziell in Deutschland aufgrund politischer Entscheidungen - haben die Versorger arg zu kämpfen.

Daher werden die Dividendenzahlungen m. ON hat ja bereits gekürzt. Mich erinnert dieser Sektor zeitversetzt an die Telekommunikation im letzten Jahr. Hallo Lars, tolle Seite. Wenn ja, weist du wie mann darin Investieren kann. Ich habe leider jetzt erst Ihren Blog entdeckt, finde ihn für meine Bedürfnisse ausgezeichnet, hab auch die Excel-Tabelle geordert und bin schon sehr gespannt. Achja, könntest du vll auch noch mal etwas zu den diversen ETNs sagen, die es so gibt.

Das klang für mich aus dem Bauchgefühl heraus alles erstmal einfach zu abenteuerlich, und ich bin darin nicht investiert auch weil ich mir nicht recht vorstellen kann wie das mit meinem langfristigen anlagehorizont über passt. Wie siehst du das, oder würdest du da gar und sei's nur mit einer kleinen Position "Spielgeld" mal reingehen? Eine Übersicht wäre natürlich schöner. Dürfte in den nächsten Tagen in Berlin erwerbbar sein. Einfach bei so einer Börse anrufen und sagen, hey könnt ihr mal bitte XY ins Programm aufnehmen?

Hallo, Ich habe eben einen neu aufgelegten ETF Im Internet habe ich nichts konkretes zu der Methodik finden können. Es gab gerade die 2. Ja, das ist richtig.

Siehe auch Dividendenrenditen von High Yield-Aktien im Rückwärtsgang , dieser Trend ist offenbar noch nicht abgeschlossen. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet liegen wir aber noch bei etwas über 5 Prozent Ausschüttungsrendite.

Wo wir gerade dabei sind: ETF Registered Shares o. Interessiert sich keiner für die ETF? Komisch, denke es geht hier um Rendite und passives Einkommen? Hätte noch andere auf der WL, aber scheinbar besteht keine Interesse, schade. TER-kosten sind in Ordnung, und im Ggs. Freunde der Diversifikation wirds freuen, allerdings ab ner gewissen Anzahl verwässert sich der Effekt ja auch wieder eh, aber das ist ne eigene Diskussion.

Sind übrigens auf dem deutschen Markt die ersten die explizit das Small Cap Segment auch mit abdecken. Als negativ einzustufen ist, das die ETFs soweit ich das bis jetzt sehe keine "Qualitäts"-Kriterien anzulegen scheinen.

So kanns sein das man, geblendet von der reinen Yieldhöhe, sich das ganze Portfolio mit zweifelhaften Rohrkrepierern ala RWE und Telekom volltut. Da müsste man nochmal genauer hinschauen. Vorläufige Index-Daten von Morningstar: Hast ja länger keine neuen ETFs mehr vorgestellt klar, irgendwann ist das Sortiment auch mal weitgehend abgegrast. Das werde ich mir anschauen und sicherlich darüber berichten. Hallo zusammen, ich habe eine Frage zu der Dividendenrendite: Grundsätzlich beschreibt die Dividendenrendite die Ausschüttungshöhe im Verhältnis zum Kurswert.

Wird bei mehreren Ausschüttungen pro Jahr, pro Ausschüttung die Rendite berechnet jeweiliger Aktienkurs und am Schluss addiert? Gibt es die Dividendenrenditen für ETFs irgendwo nachzulesen? Chris ist mir zuvor gekommen, Danke: Die Erträge sind generell in Euro umgerechnet zum Ausschüttungszeitpunkt und die Dividendenrendite bezieht sich ein ein Kalenderjahr, mit der Grundlage des mittleren jährlichen Kurswertes des ETFs.

Also selbst wenn man nur auf ner allgemeinen Vergleichs-Seite sich vorinformiert, sollte man trotzdem immer noch mal genau auf die einzelne Anbieterseite nachkontrollieren, um z. Einen groben Gesamtüberblick der Renditen bietet ja hier das Blog unter dem Punkt "Ausschüttungsquoten" auf dieser Seite.

Einfach den Links zu den einzelnen ETFs folgen und überprüfen. Was natürlich nur zur Auswahlhilfe dient und nicht von der eigenen Sorgfaltspflicht befreit. Hallo lars Was kannst du zum etf deetfl sagen? Div rendite kosten Deine meinung? Danke für den neuen ETF. Ich bin zwar nicht Lars, aber vielleicht interessiert auch meine bescheidene Meinung? Der Index besteht aus 50 Industrieunternehmen ohne Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistungen der Eurozone mit den höchsten Dividendenrenditen.

Es steht zwar da "vierteljährliche Ausschüttung", allerdings werden gleichzeitig aber auch alle anderen Quartalstermine ausser März als "optional" bezeichnet. Nun zu dem was uns sicher alle eigentlich am meisten interessiert, die Ausschüttungshöhe: Man kann aber gewisse Einschätzungen treffen indem man auf die Seite des Indexanbieters Stoxx geht. Meine Einschätzung soweit dazu: Klar, verständlicherweise haftet den Banken seit der letzten Finanzkrise und den seither andauernden Euro-Hickhack ein schlechter Ruf an.

Ob nun berechtigt oder unberechtig, lässt sich sicher drüber streiten, fakt ist aber dass viele Anleger diese Branche möglichst meiden wollen und da ist das Bedürfnis nach "ex-Financials"-Produkten erklärlich. Das "Problem" dabei ist nur, das solche Produkte eigentlich immer erst "zu spät" kommen ie. Naja, also wer den Banken besonders misstraut, für den ist das Produkt hier vielleicht interessanter, für den Rest von uns sehe ich erstmal keinen besonders zwingenden Mehrwert ggü den bekannten, bereits existierenden ETFs der Kategorie "europäische Dividenden", wie eben z.

Wie der Name schon sagt beinhalten sie 30 Unternehmen. Und wieder neue ETFs: Sie hatten schon eine Zeit lang thesaurierende ETFs darauf draussen, haben allerdings wohl erst jetzt gemerkt das Dividenden-Investoren wohl lieber die Ausschüttungen ausgezahlt bekommen wollen, lol. Konstruktion ist allerdings synthetisch, was ja einige nicht so mögen.

Zu Sachen wie Wertentwicklung und Yield muss man aufgrund des jungen Alters erstmal noch auf die reinen Factsheets der Indizes selbst zurückgreifen: Ob deren bestehende Anleger jetzt hier soviel neuen zwingenden Mehrwert sehen, dahin umzuinvestieren, bleibt wohl noch abzuwarten.

Naja, jedenfalls freut mich aber zu sehen dass sich MSCI bei der Konstruktion des Indexes anscheinend ein paar mehr Gedanken gemacht hat als einfach nur der höchsten Yield nachzujagen: Aufnahme-Kriterien beinhalten ein Screening nach Qualitäts-Faktoren ROE, earnings variability, Verschuldungsgrad und einen 12monats-Kursperformancefilter, um Aktien auszusieben deren sich verschlechternde Fundamentalzahlen eine baldige Dividendenkürzung nach sich ziehen könnte.

Der Index ist marktkapitalisierungs-gewichtet und wird halbjährlich rebalanced. Qualitäts-Screens sind mir jedenfalls prinzipiell sympathisch besser als nur reines Yield-hunting , und es könnten gerne mehr ETF-Anbieter darauf kommen, aber ansonsten überzeugen mich die Amundis erstmal noch nicht zwingend. Ein paar Jahre die Ausschüttungsentwicklung abwarten, dann sehen wir vielleicht weiter. Danke für die neuen ETFs.

Mir gefallen Qualitäts-Screens ebenfalls besser: Warum die ansonsten den gleichen Namen benutzen ist schon putzig, gibt jedenfalls keinen Zusammenhang. Tja, was gibts zum Inhalt zu sagen? In der natürlich noch kurzen gemeinsamen Wertentwicklung verlaufen sie natürlich allerdings relativ ähnlich, decken ja beide etwa das gleiche Segment ab. Der UBS läuft vom Kurs ein bischen schlechter, allerdings verspricht er dafür natürlich eine höhere Dividendenrendite: Die letztendlichen Firmen werden anhand der höchsten Dividendenrendite ausgewählt und auch gewichtet.

Von Caps für Länder oder Sektoren konnte ich zwar nichts lesen, aber die Verteilung scheint schon relativ ausgeglichen. Beobachten kann man ihn von mir aus auf jeden Fall. Was hälst du von lu kein etf Soll eine sehr hohe ausschüttung haben.

Bringe mal wieder ein paar neue Alles noch sehr jung natürlich und ob da wirklich Mehrwert ggü den bisherigen Produkten ist bleibt noch abzusehen, aber beobachten kann mans auf jeden Fall mal weiter. Source selbst schreibt dazu: Der Index wird jährlich überprüft. The universe of companies is ranked by the average of the four fundamental measures of company size: The purpose of this step is to eliminate the return drag from cap-weighted indexing.

Companies are screened based on dividend yield, where the highest yielding names are selected. The constituents are further screened — within region and industry — by financial quality measures: The index constituents are weighted in proportion to dividend yield and fundamental value. The index is reviewed and rebalanced annually. Alle Aktien des SP werden nach ihrer Dividendenrendite gerankt. Die besten 75 Aktien kommen in die nähere Auswahl maximal 10 Aktien pro einzelner Branche.

Von diesen 75 Aktien werden dann die 50 ausgewählt, deren Kurse die niedrigste Volatilität hatten - also 25 mit der höchsten Volatilität werden nochmal entfernt. Sinn des Ganzen ist es, so nicht nachhaltige "Dividendenfallen" rapide gesunkener Kurs erzeugt kurzfristig hohe Dividendenrendite zu vermeiden. Der Volatilitätsfilter ist ein interessanter Zusatz zum bekannten Dividendenkonzept, und scheint ja laut Factsheet http: Auf der Seite des Indexanbieters http: Naja, Nur-Eurozonen-ETFs hab ich nicht so gern, sind mir etwas zu klein gut, am liebsten hätt ich eh nur gesamtglobale ETFs, um mir nicht tausende verschiedener Einzelprodukte ins Depot legen zu müssen , aber auch hier scheint das Konzept laut Factsheet https: Der Volatilitäts-Effekt spielt, wie wir es ja bereits gelernt haben, besonders in Börsenabschwüngen seine Stärken aus und hält die Verluste ein paar Prozentpunkte unter denen des Breitmarktes.

Aber auch in Anstiegen haben sie sich über die letzten Jahre in Total Return nicht schlecht geschlagen. Kann auf jeden Fall interessant zum beobachten sein, hab sie mal in die Watchlist gelegt. Ja, Smart-Beta-Strategien kombiniert mit dividendenspezifischen Kriterien, das wäre es doch. Ich fürchte nur, dass dann nur eine Hand voll Einzel-Titel übrigbleiben, die alle Kriterien zumindest halbwegs erfüllen, dass man sich dieses auch gleich einzeln kaufen kann ;- Wir werden Sie beobachten!

Je restriktiver man das formuliert, umso weniger wird die Auswahl tatsächlich, da ja nie sicher ist wieviele Unternehmen die Kriterien erfüllen. Dabei ist es unerheblich ob diese Rendite nun aktuell exakt 5 oder 3 oder 8 Prozent beträgt, es kommt auf den Platz in der Rangliste an, und so werden immer Unternehmen zusammenkommen. Kommt aber auch immer auf die bestimmte Kennzahl an, manche will man auch einfach lieber in "absolut" haben z.

Während bei einer relativen "Top"-Selektion es halt immer passende Aktien gibt. Damit werden Bonds von Unternehmen bezeichnet, die ursprünglich mal Investmentgrade-Rating hatten, aber zwischenzeitlich auf Junk herabgestuft wurden. Ob das nun "besser" als die gleich reinen HY-Bonds ist, bleibt langfristig noch abzusehen. Hallo Was kannst du zum deetf sagen. Wie ist deine Meinung dazu. Na, erstmal die Fakten: Die Auswahl beruht auf einem "mehrstufigen Prozess", den ich einfach mal zitiere: Ausschluss der Aktien, die ein zu geringes Tageshandelsvolumen Liquidität aufweisen.

Ausschluss von Aktien mit einer schwachen Wertentwicklung Momentum. Ausschluss weiterer Aktien, deren Bewertung Kurs-Gewinn-Verhältnis und deren Gewinnentwicklung relativ betrachtet am geringsten ist. Um das zu erwartende Risiko des späteren Gesamtportfolios zu reduzieren, werden die Aktien mit der geringsten Kursschwankungen Volatilität ausgewählt. Aus diesen verbliebenen Aktien erfolgt die Endauswahl anhand der zu erwartenden Dividendenrendite. In einem letzten Qualitätscheck wird das Aktienportfolio durch das Fondsmanagement noch einmal auf mögliche Risiken geprüft.

Da es kein direkter Index-folger ist, gibt es auch keine "Methodology"-Unterlagen, wo man die genauen, konkreten Konstruktionsmethoden nachlesen kann, sondern man muss halt mehr oder weniger den Managern glauben, dass der Prozess auch wirklich so abläuft wie beschrieben. Achja, und eine weitere Besonderheit hat dieser ETF auch noch. Er betreibt aktiv "Absicherung", indem "dynamisch angepasst je nach Marktlage und systematischen Signalen" Indexoptionen auf den SP und Europe eingesetzt werden.

Auch hier wieder wird sich erst nur in Zukunft zeigen können, wie gut das Händchen der Manager, bei diesem Wechselspiel einen Kompromiss zu finden, wirklich ist. So, meine vorläufige "Meinung" dazu? Puh, da haben die lieben Commerzler aber was rausgehauen, na zumindest nen Kreativitätspreis gibts dafür schonmal. Einer der ersten "aktiv gemanagten" ETFs auf dem deutschen Markt bzw von einem deutschen Anbieter, und dann gleich auch noch mit einem weiteren Novum, der Einbindung einer Abssicherungsstrategie, die man so hierzulande auch noch nicht im ETF-Format gesehen hatte.

Kann mir schon vorstellen wie das in der Produktentwicklungs-Sitzung abgelaufen ist: Dividende ist der neue Zins! Komm wir legen jetzt mal noch einen Dividendenfonds auf, das wird sich gut verkaufen! Der Deutsche mag kein Risiko! Hedging muss auch mit rein! Wie man das Produkt bewerten will, nunja, es stellt so eine Art Zwitterwesen zwischen den normal-"passiven" Dividenden-ETFs die wir sonst bisher so kennen hier und den "klassisch"-aktiven Dividendenfonds dar.

Naja, Kosten hin oder her, am Ende entscheidet ja nur die langfristige Performance, ob sie auch gerechtfertigt "verdient" sind. Mal schauen was sich die Anbieter noch so alles einfallen lassen für die Zukunft: Darin können wir später einmal gerne die Performance einordnen.

Du hast ja lange mehr keine neuen ETFs in eigenen Blogartikeln wieder vorgestellt, hier sind doch mittlerweile genug Neue beisammen dass es sich vielleicht lohnen könnte den ein oder anderen interessanten ETF mal in ein paar Artikeln dazu etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ansonsten hätte ich das Gefühl, dass es ja hier unten ganz am Ende eines eh schon ellenlangen Kommentarbereichs eigentlich keiner so richtig mehr mitbekommt Hallo, bei welchem broker kann man gängige amerikanische ETFs handeln?

Ich habe bei consors und Comdirect nichts gefunden. Muss man die Order telefonisch aufgeben? Vielen Dank im vorraus; Florian. Hallo Florian, genau, bei der Comdirect habe ich bislang nahezu alle ETFs zumindest telefonisch ordern können. Florian, Über Comdirect und Consors kannst du eigentlich an amerikanischen Börsen handeln.

Ich hatte vor kurzem sogar einen Artikel dazu geschrieben ;- http: Musst aber allerdings im Einzelfall abwägen, ob die dann schlechteren Spreads im Verhältnis zu der Einsparung von Auslandshandelsgebühr steht. Hallo, ich finde deine Seiten sehr interessant.

Ich meine, gerade die die eine besonders hohe Ausschüttung haben sind alle in Dollar notiert. Bei denen hat man doch ein besonderes Kursrisiko. Ist es nicht besster in Euro notierte Werte zu investieren?

Jein - Währungsrisiko ist immer auch gleichzeitig Währungschance. Wenn der Dollar gegenüber dem Euro fällt, klar machst du ceteris paribus Verlust, wenn der Dollar aber steigt machst du Gewinn. Es liegt nun an dir, bewerten zu müssen von welcher Währung du dir welche Erwartung versprichst. Hallo, ich hätte mal eine Frage an euch. Den gibt es als haljährlich ausschüttend LU und als monatlich ausschüttend LU Es ist zwar ein aktiv gemanagter Fond, aber er liefert eine solide Ausschüttung von ca.

Könnt ihr den bitte mal "unter die Lupe" nehmen? Vielleicht ist der ja auch interessant für die Leute hier. Ich denke, der Pioneer ist besser Für global Fans gibt es auch eine globale Version. Da finde ich den Schroders global Dividend Maximser auch interessant. Ausgewählte Beiträge zu den ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekten der Arbeitslosigkeit. Das wiederum führe zu Neueinstellungen und Einkommenserhöhungen bei den Unternehmen, was abermals die Konsumgüternachfrage steigere.

An diesem Argument ist zweierlei falsch. Erstens stimmt es nicht, dass Lohnerhöhungen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stimulieren. Zwar wird die Konsumgüternachfrage durch Lohnerhöhungen belebt, doch fällt die Investitionsgüternachfrage. Lohnerhöhungen verringern die Gewinne, die die Unternehmen aufgrund von Investitionen erwarten können, und drücken auf diese Weise viele technisch mögliche Projekte unter die Rentabilitätsschwelle. Dies bedeutet, dass die Käufe von Investitionsgütern zurückgehen und dass die Investitionsgüterindustrie weniger Einnahmen erzielt und weniger Leute beschäftigt.

Deutschlands Probleme sind keineswegs konjunktureller Natur. Unser Land braucht niedrigere Produktionskosten, damit wieder mehr wettbewerbsfähige Produkte angeboten werden können. Wettbewerbsfähige Produkte suchen sich die Nachfrage selbst. Ist Deutschland noch zu retten, München; S.

Nehmen wir an, ein Arbeitsuchender steht vor einer Lostrommel, in der eine Anzahl von Losen die offenen Arbeitsplätze liegen. Die Lose unterscheiden sich im Hinblick auf den "Gewinn", d. Der Akteur muss für jedes Los, das er aus der Trommel entnimmt, einen Betrag bezahlen — dies entspricht den Suchkosten, die im Falle eines arbeitslosen Arbeitsplatzsuchers zum Beispiel dem entgangenen Lohn in der Suchperiode entsprechen.

Zieht er neue Lose, so verfallen die alten Gewinne, einmal abgesagte Arbeitsangebote sind also verloren. Die Frage lautet nun: Wie viele Lose soll er kaufen, um einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen? Um eine Antwort auf dieses Problem geben zu können, muss der Akteur über ein Entscheidungskriterium verfügen, wann er die Suche abbrechen soll.

Daher nehmen Suchtheorien in der Regel an, dass der Suchende darüber informiert ist, wie viele Lose mit welchen Gewinnen in der Trommel vorhanden sind. Damit kann er vor jeder Losentnahme abschätzen, mit welcher Wahrscheinlichkeit er ein Lohnangebot bestimmter Höhe erhält. Der Suchende muss nun nach jeder Losentnahme entscheiden, ob er das Angebot annehmen will oder ein neues Los kaufen soll.

Dafür vergleicht er die Kosten des nächsten Suchschrittes mit einem Erwartungswert des Gewinns, den er aufgrund seines Wissens über die in der Lostrommel existierenden Angebote bildet.

Übersteigen die Kosten diesen Erwatungswert, so nimmt er das aktuelle Angebot an, erwartet er dagegen, dass das zukünftige Angebot seine Kosten mehr als wettmacht, so sucht er weiter. Probleme, Theorien, empirische Befunde, Wiesbaden. Erst nach 16 Jahren teurer Investitionen setzen die ersten Rückflüsse ein.

Rechnet man vier Jahre College hinzu, kommen je nach Qualität der Bildungsstätte Diese sechzehn Jahre Schulbildung entsprechen einem Einkommensverzicht in Höhe von rund Ob sich ein College-Abschluss lohnt, hängt davon ab, wie sich die Einkommensunterschiede zwischen High-School- und College-Absolventen über die Lebensarbeitszeit entwickeln werden.

Diese Regelungen sind in der Bundesrepublik mit Ausnahme von reinen Saisonbetrieben unüblich. Davon unberührt bleibt, dass die Idee einer Risikoteilung im Rahmen von Arbeitsverträgen eine plausible Hypothese ist, wobei es natürlich denkbar ist, dass auch kollektive Lohnverträge Versicherungskomponenten implizit enthalten.

Zusammengenommen liefert die Theorie impliziter Kontrakte mithin für einen Teilbereich der Löhne eine Erklärung für Lohnrigiditäten. Arbeitsökonomik, Berlin, Heidelberg; S. Erläuterung Uwe Blien Das schlimmste, was einem Arbeiter passieren kann, der sich bei der Arbeit drückt, ist, dass er entlassen wird. Da er jedoch sofort wieder eingestellt werden kann, zahlt er keine Strafe für sein Vergehen. Erhält der betreffende Arbeiter jedoch einen besseren Lohn, als dem Marktdurchschnitt entspricht, wirkt sich eine Kündigung für ihn unangenehm aus.

Er wird sich mehr anstrengen, um ihr zu entgehen. Erläuterung Hans Schmid, Doris von Dosky, Benedikt Braumann Der zentrale Gedanke dieser These ist, dass beschäftigte, gewerkschaftlich organisierte Arbeiter — die "Insider" — Marktmacht besitzen und damit auf Kosten der arbeitslosen "Outsider" gruppenegoistische Ziele durchsetzen.

Die Insider besitzen Marktmacht, weil es für das Unternehmen kostspielig ist, sie zu ersetzen. Kündigungsschutz und Abfindungszahlungen sind direkte Kosten der Entlassung.

Aber indirekt entstehen weitere Kosten bei der Einstellung neuer Mitarbeiter: Diese haben in der Regel noch kein betriebsspezifisches Humankapital. Sie müssen über längere Zeit trainiert und geschult werden und belasten dabei alte, erfahrene Mitarbeiter, die bei ihren eigentlichen Aufgaben fehlen. Die Fluktuationskosten oder "Turnover Costs" schrecken die Firma davon ab, eingesessene Insider zu entlassen.

Dadurch geben sie den Insidern einen gewissen Spielraum bei der Lohnsetzung, den diese so weit wie möglich ausnutzen. Sie werden den Lohn gerade so hoch setzen, dass sich ihre Entlassung für die Firma nicht lohnt.

Damit wird es für die Firma zu teuer, neue Mitarbeiter einzustellen, was den Insidern nicht ungelegen kommt. Sie haben nämlich gar kein Interesse an zusätzlichen Kollegen, auf die sie bei späteren Lohnverhandlungen nur Rücksicht nehmen müssten. Jeder neue Gast am Tisch bedeutet ein kleineres Kuchenstück für alle. Jeder neue Mitarbeiter bedeutet — entsprechend der Arbeitsnachfrage — einen tieferen Reallohn für die eingesessenen Beschäftigte.

Ökonomik des Arbeitsmarktes; Bern, Stuttgart, Wien; 2. Sie kann daher zu Lasten von Arbeitswilligen gehen, die zu den herrschenden und von der Regulierung festgeschriebenen Reallöhnen und Lohnnebenkosten keinen Arbeitsplatz finden. Die Anforderungen an die Arbeitskräfte hinsichtlich ihres zu erbringenden Wertgrenzprodukts steigen. Dadurch sinken aber gerade die Beschäftigungschancen derjenigen Arbeitskräfte, die eigentlich geschützt werden sollten: Nicht nur, dass sie bei Änderungen der Nachfrage nach Arbeit am ehesten ihre Beschäftigung verlieren; sie werden auch wegen der Entlassungskosten nicht so leicht wieder eingestellt, wenn sie erst einmal arbeitslos geworden sind.

Regulierungen auf dem Arbeitsmarkt der Bundesrepublik; Tübingen; S. Ein zweidimensionales Modell des Gesamtarbeitsmarktes. Struktur und Funktionsweise von Arbeitsmärkten. Sie widersprechen damit dem Ansatz der neoklassischen Analyse, einen einheitlichen Arbeitsmarkt wenn auch nicht als gegeben, so doch als Referenzpunkt der Arbeitsmarkttheorie anzusehen.